Inhalt (10 Abschnitte)
- Was verbindet die Handwerksberufe in der BU?
- Welche Handwerksberufe liegen wo? Überblick mit Messwerten
- Warum Bau, Metall und Körperpflege so weit auseinanderliegen
- Das Endalter im Bauhandwerk: Hier hilft der Vergleich
- Klauseln und Branchenlösungen im Handwerk
- Gesellenbrief, Meisterbrief, Bauleiter: Wie der Aufstieg die Gruppe verändert
- So bleibt die BU für Handwerker bezahlbar
- Drei Beispiele: Wie sich ein Handwerkerleben in der BU rechnet
- Auszubildende und weitere Berufe
- Alle Handwerksberufe im Überblick
- Im Standardprofil (30 Jahre, Nichtraucher, 1.500 € Rente) lagen die Zahlbeiträge im Handwerk zwischen 60,83 € (Elektroniker) und 271,92 € (höchster Wert bei Bau-Berufen und Bäcker); Abruf 24./25.10.2026.
- Ein Versicherer-Ratgeber nennt Dachdecker, Gerüstbauer, Schornsteinfeger und Maurer als Beispiele für ein eher hohes Risiko, Friseure als mittleres (abgerufen 24.10.2026).
- Bei Maurern, Zimmerern und Dachdeckern war das Endalter 67 online nicht wählbar (60, 65 oder 66), bei Fliesenlegern lag die Grenze bei einem Anbieter bei 55.
- Rücken- und Gelenk-Ausschlüsse nennen Vermittlerseiten als häufiges Thema bei körperlichen Handwerksberufen (Sekundärquelle).
- Wer aufsteigt (Geselle, Meister, Bauleiter, Techniker), verändert die Tätigkeit und kann in einer besseren Gruppe landen – nur bei wahrer Angabe.
Im Handwerk reichen die Zahlbeiträge der Berufsunfähigkeitsversicherung in unserer Erhebung im Standardprofil (30 Jahre, Nichtraucher, 1.500 € Rente) von 60,83 € beim Elektroniker bis 271,92 € bei Bau-Berufen und beim Bäcker; im Bauhandwerk lag der Median bei rund 220 €. Ein Versicherer-Ratgeber nennt Dachdecker, Gerüstbauer, Schornsteinfeger und Maurer als Beispiele für ein eher hohes Risiko. Abruf 24./25.10.2026, Stand: Oktober 2026.
Was verbindet die Handwerksberufe in der BU?
Handwerker arbeiten mit Händen, Werkzeug und Körper. Gemeinsam ist ihnen, dass der Leistungsfall an den konkreten Beruf anknüpft: Berufsunfähig ist, wer den zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, nicht mehr ausüben kann (§ 172 Abs. 2 VVG). Für einen Fliesenleger heißt das knien, heben und Fliesenkleber verarbeiten, für einen Elektroniker Leitungen verlegen, messen, programmieren. Dazwischen liegen Welten – und die Versicherer sehen das ähnlich: Sie ordnen Handwerksberufe auf fast jeder Stufe der Skala ein, vom Elektroniker mit knapp über 60 € bis zum Dachdecker mit rund 270 €, wenn man den höchsten Messwert nimmt. Für alle gilt: Wer mit den Händen sein Geld verdient, ist auf sein Einkommen besonders angewiesen – und je früher der Vertrag steht, desto günstiger wird er.
Zwei Dinge verbinden sie dennoch. Erstens die Frage der abstrakten Verweisung: Ein Handwerker ohne formalen Büro-Abschluss kann, wenn der Vertrag sie nicht ausschließt, theoretisch auf Tätigkeiten außerhalb des Handwerks verwiesen werden (§ 172 Abs. 3 VVG). Zweitens die Frage nach der Absicherung, wenn der Körper nicht mehr mitmacht, obwohl der Kopf noch könnte – genau dafür ist die BU gemacht. Dieses Muster zeigen wir ausführlich in BU bei körperlicher Arbeit.
Welche Handwerksberufe liegen wo? Überblick mit Messwerten
| Beruf | Klasse (Näherung) | Günstigster Zahlbeitrag | Median | Höchster Zahlbeitrag | Tarife |
|---|---|---|---|---|---|
| Dachdecker | 5 | 177,71 € | 224,81 € | 271,92 € | 2 |
| Maurer | 4–5 | 177,71 € | 224,81 € | 271,92 € | 2 |
| Zimmerer | 4–5 | 164,22 € | 218,07 € | 271,92 € | 2 |
| Fliesenleger | 4–5 | 177,71 € | 224,81 € | 271,92 € | 2 |
| Maler und Lackierer | 3–4 | 139,02 € | 177,84 € | 209,75 € | 4 |
| Bäcker | 4 | 190,87 € | 228,32 € | 271,92 € | 4 |
| Anlagenmechaniker SHK | 3–4 | 134,78 € | 138,99 € | 168,23 € | 4 |
| Tischler | 3–4 | 134,78 € | 152,57 € | 186,62 € | 4 |
| Friseur | 3 | 134,78 € | 164,77 € | 186,62 € | 4 |
| Konditor | 4 | 134,78 € | 158,32 € | 186,62 € | 4 |
| Kfz-Mechatroniker | 3 | 95,28 € | 118,63 € | 168,23 € | 4 |
| Elektriker | 2–3 | 83,05 € | 103,69 € | 141,05 € | 4 |
| Mechatroniker | 2–3 | 73,37 € | 88,07 € | 102,48 € | 4 |
| Elektroniker | 2–3 | 60,83 € | 83,28 € | 102,48 € | 4 |
| Gerüstbauer, Schornsteinfeger, Trockenbauer, Fleischer u. a. | 4–5 | – (keine eigene Messung; Einstufung nach Ratgebern) | |||
Weitere Profile und die Methode der Erhebung stehen in BU-Beiträge nach Beruf; einen einzelnen Beruf schlagen Sie im Berufsgruppen-Finder nach. Eine Musterseite für den Bau finden Sie bei Dachdecker.
Warum Bau, Metall und Körperpflege so weit auseinanderliegen
Die Messwerte lassen drei Gruppen erkennen. Die erste ist das Bauhandwerk (Dachdecker, Maurer, Zimmerer, Fliesenleger): Hier fallen hohe Beiträge und verkürztes Endalter zusammen. Die zweite ist die Metall- und Elektrogruppe (Elektroniker, Elektriker, Mechatroniker, Kfz-Mechatroniker): Die Beiträge liegen zwischen 61 € und 168 € und streuen stark zwischen Anbietern. Die dritte sind die Handwerke der mittleren Stufe mit speziellen Belastungen – Tischler, Friseur, Konditor, Anlagenmechaniker –, deren günstigste Werte erstaunlich nah beieinander liegen (jeweils 134,78 €).
Ein Grund für die Nähe: Ein Rechner arbeitet mit nur elf Preisstufen und ordnet Kfz-Mechatroniker, Friseur, Tischler, Konditor und Anlagenmechaniker derselben Stufe zu. Beim Kfz-Mechatroniker reichten die abgefragten Tarife dennoch von 95,28 € bis 168,23 € (Median 118,63 €). Diese Spanne entsteht nicht aus unterschiedlichen Berufen, sondern aus unterschiedlichen Einstufungen desselben Berufs. Beim Elektriker (83,05–141,05 €, Median 103,69 €) und beim Elektroniker (60,83–102,48 €, Median 83,28 €) zeigt sich dasselbe, nur mit einem Zusatz: Der Elektriker liegt in den Daten deutlich über dem Elektroniker. Die Berufslisten der Anbieter unterscheiden hier nach Tätigkeit; welche Bezeichnung zu Ihnen passt, klärt der Tätigkeitsangaben-Check.
Auffällig ist die Backstube: Der Bäcker hatte den höchsten Median aller gemessenen Handwerksberufe (228,32 €, Spanne 190,87–271,92 €), während der Konditor, der ähnlich arbeitet, im Median 158,32 € zahlte (134,78–186,62 €). Hintergrund sind laut Vermittlerseiten Allergien und Atemwegsthemen wie Mehlstaub, die als Annahmeproblem gelten (Sekundärquelle); weshalb Anbieter beide Berufe unterschiedlich bewerten, nennen sie nicht.
Das Endalter im Bauhandwerk: Hier hilft der Vergleich
Für Bau-Handwerker ist das Endalter oft das größere Problem als der Beitrag. In unserer Erhebung begrenzte einer der drei Rechner Maurer, Zimmerer und Dachdecker auf Endalter 60 und Fliesenleger auf 55; ein zweiter ließ für diese Berufe höchstens 65 zu, der dritte bot online für alle Berufe höchstens 66. Werte mit Endalter 55 oder 60 sind mit den übrigen nicht vergleichbar und fließen deshalb nicht in unsere Spannen ein. Wer mit 60 aus dem Schutz fällt, hat sieben Jahre bis zur Regelaltersgrenze 67 (§ 35 SGB VI) ohne private BU. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente betrug bei neuen Renten 2024 im Schnitt 1.041 € (Rentenversicherungsbericht 2025) und setzt in der Regel fünf Jahre Wartezeit und drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren voraus (§§ 43, 50 SGB VI; Ausnahmen nach § 53 SGB VI); Berufsschutz gibt es nur für vor dem 2. Januar 1961 Geborene (§ 240 SGB VI). Wie die Grenzen im Einzelnen aussehen, dokumentieren wir in den Beitragsdaten. Das sind Eigenschaften von Online-Direkttarifen, kein Marktbefund: Spezialtarife und Einzelanfragen können anders aussehen, und genau dort setzt der Experte an. Er fragt gezielt Tarife mit längerem Endalter an und vergleicht, wie die Versicherer Ihre Tätigkeit einstufen.
Klauseln und Branchenlösungen im Handwerk
Verzicht auf abstrakte Verweisung. Wer seinen Körper nicht mehr einsetzen kann, soll nicht auf Bürojobs verwiesen werden, für die er nie ausgebildet wurde. Ohne Verzicht gilt die Verweisung nur, wenn sie im Vertrag steht – prüfen Sie also die Bedingungen.
Ausschlüsse. Vermittlerseiten nennen Rücken- und Gelenk-Ausschlüsse als häufig bei körperlichen Handwerksberufen; beim Dachdecker kann ein Wirbelsäulenausschluss einem Totalausschluss gleichkommen. Beim Friseur und Bäcker kommen Haut und Atemwege hinzu: Hauterkrankungen nach BK 5101 zählen in den Mitgliedsbetrieben der BGW zu den am häufigsten gemeldeten Berufskrankheiten, überwiegend Handekzeme (Fachpublikation, undatiert; aktuelle Zahlen nicht verifiziert). Welche Fragen später die Gesundheitsprüfung stellt, regelt der Versicherer; ein Experte kann vorab eine anonyme Risikovoranfrage übernehmen.
MetallRente. Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie können BU-Schutz über die MetallRente erhalten, das Versorgungswerk von Gesamtmetall und IG Metall (gegründet 2001); der Bezug über den Arbeitgeber bringt nach Vermittlerquellen vereinfachte Gesundheitsfragen (Stand 24.10.2026, Sekundärquelle). Das gilt für Angestellte der Branche, nicht für Handwerksbetriebe im Allgemeinen; die Bedingungen sind im Einzelfall zu lesen.
Selbstständigkeit. Handwerksmeister mit eigenem Betrieb brauchen zusätzlich die Umorganisationsklausel und eine Rente, die sich am Gewinn orientiert. Wer in der Handwerksrolle eingetragen ist, ist rentenversicherungspflichtig (§ 2 Satz 1 Nr. 8 SGB VI). Die Umorganisationsklausel verpflichtet den Versicherer, vor einer Leistung zu prüfen, ob sich der Betrieb so umstellen lässt, dass Sie eine andere Tätigkeit im eigenen Betrieb ausüben können – die Bedingungen regeln, wann sie greift. Ein Experte prüft sie im Vergleich.
Gesellenbrief, Meisterbrief, Bauleiter: Wie der Aufstieg die Gruppe verändert
Das Handwerk kennt klare Karrierestufen: Geselle, Vorarbeiter, Meister, Techniker oder Bauleiter, Betriebsübernahme. Mit jeder Stufe ändert sich der Anteil an Planung, Anleitung und Büro. Ein Online-Rechner fragte je nach Beruf nach Meisterbrief, Personalverantwortung und Außendienstanteil – ein Zeichen, dass Anbieter diese Merkmale als Einstufungsgrundlage nutzen. Ein Aufstieg kann daher die Berufsgruppe verbessern; ein Anspruch darauf besteht aber nicht, und die Angabe muss der Tätigkeit entsprechen (§§ 19, 21 VVG). Typische Anlässe, den Vertrag zu prüfen, sind der Meisterbrief, der Wechsel in die Bauleitung, die Betriebsübernahme, aber auch Heirat, Kind oder Hausbau, bei denen viele Verträge Nachversicherungen ohne neue Gesundheitsprüfung vorsehen; das steht in Ihrer Nachversicherungsklausel. Die Größenordnung eines Wechsels sehen Sie im Berufswechsel-Beitragsvergleich: Ein Dachdecker läge in unseren Daten im Median bei rund 225 €, ein Bürokaufmann bei rund 75 € pro Monat.
So bleibt die BU für Handwerker bezahlbar
Auch ein teurer Beruf lässt sich absichern. Der Weg: Zuerst die Berufsangabe, denn Anbieter ordnen Handwerke unterschiedlich ein; ein Vergleich der Einstufungen über einen Experten lohnt, die Spreizung zwischen günstigstem und höchstem Tarif lag im Handwerk im Mittel beim rund 1,5-Fachen. Dann der Einstieg mit einer Startrente – 1.000 € statt 1.500 € kosteten in unseren Messwerten etwa ein Drittel weniger – und später per Nachversicherung erhöhen. Lässt sich der Wunschbeitrag trotzdem nicht erreichen, kann die Grundfähigkeitsversicherung als Ergänzung dazukommen, bei manchen Anbietern auch eine Arbeitgeberlösung. Finanztip rät, möglichst 80 % des Nettogehalts abzusichern, nennt aber auch, dass Versicherer die Rente oft auf 60–70 % des Bruttos begrenzen (Stand 27.05.2026). Ein spezialisierter Experte aus unserem Partnernetzwerk vergleicht für Ihren Beruf; der Einstieg ist der Berufs-Check.
Drei Beispiele: Wie sich ein Handwerkerleben in der BU rechnet
Ein Gedankenspiel mit unseren Messwerten macht den Unterschied greifbar. Eine Elektronikerin, 30 Jahre, zahlt im Standardprofil zwischen 60,83 € und 102,48 € im Monat (Median 83,28 €, Endalter 66–67). Über 37 Jahre sind das nominal grob 27.000 bis 45.500 € ohne Dynamik. Ein Tischler im gleichen Alter liegt bei 134,78 € bis 186,62 €, also nominal etwa 60.000 bis 83.000 €. Ein Dachdecker zahlt mit Endalter 65–66 zwischen 177,71 € und 271,92 €; bei einem Rechner war nur Endalter 60 wählbar – etwas günstiger, aber für einen Schutz, der sieben Jahre vor der Regelaltersgrenze endet. Das sind Modellrechnungen auf Messwerten ohne Zins, Dynamik und Überschussänderungen, kein Angebot. Sie zeigen aber: Der Preis ist im Handwerk nur eine Hälfte der Rechnung, die andere ist die Dauer des Schutzes.
Hinzu kommt die Frage nach der Rentenhöhe. Handwerker verdienen oft weniger als Akademiker; entsprechend niedriger sollte die Zielrente liegen. Finanztip rät, möglichst 80 % des Nettogehalts abzusichern, Versicherer begrenzen die Rente oft auf 60–70 % des Bruttos (Stand 27.05.2026). Wer netto 2.000 € verdient, braucht also eher 1.200 bis 1.600 € Rente als 2.500 €. Weil die Rente fast linear auf den Beitrag wirkt (1.000 € kosteten etwa ein Drittel weniger als 1.500 €), ist sie ein sehr wirksamer Hebel. Wer seine Zielrente nicht kennt, nutzt zunächst den Berufs-Check.
Was bei Verletzungen am Arbeitsplatz gilt, wird häufig verwechselt: Die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) zahlt nur bei Arbeitsunfällen und anerkannten Berufskrankheiten, und erst bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 % über die 26. Woche hinaus (§ 56 Abs. 1 SGB VII). Ein Bandscheibenvorfall, der nicht als Berufskrankheit anerkannt wird, oder eine Erkrankung außerhalb der Arbeit ist dort nicht abgesichert; die private BU schließt diese Lücke.
Auszubildende und weitere Berufe
Wer im Handwerk in der Ausbildung ist, profitiert besonders vom frühen Einstieg: Das junge Eintrittsalter hält den Beitrag niedrig, und die Gesundheitsprüfung fällt meist leichter. Alle weiteren Handwerksberufe finden Sie unten; für Büro- und Technikberufe lesen Sie die Bereiche Büro und Wirtschaft und IT und Technik. Mehr zum Prinzip der Gruppen: Wie Versicherer Berufe einstufen.
Alle Handwerksberufe im Überblick
BU für Bäcker
191 bis 272 € im Standardprofil bei Endalter 66/67, Median 228 € – deutlich über den Ausbaugewerken. Nachtarbeit, Mehlstaub, Hitze und der Weg in Verkauf und Leitung.
Weiterlesen HandwerkBU für Dachdecker
Höchste Berufsgruppe im Handwerk: 177,71–271,92 € im Standardprofil, Endalter höchstens 66, Wirbelsäulenausschluss und Alternativen.
Weiterlesen HandwerkBU für Elektriker
83 bis 141 € im Standardprofil, fünf Profile gemessen: Alter 25/40, Rente 1.000/2.000 € – und warum der Elektriker teurer ist als der Elektroniker.
Weiterlesen HandwerkBU für Friseure
135 bis 187 € im Standardprofil, Median 165 €, mittleres Risiko im Versicherer-Ratgeber: Stehen, Schulter, Hände, Hautklausel – und was Salon und eigener Stuhl ändern.
Weiterlesen HandwerkBU für Kfz-Mechatroniker
95 bis 168 € im Standardprofil, Median 119 € – zwischen günstigstem und höchstem Tarif liegt Faktor 1,8. Fünf Profile gemessen, Werkstattalltag, Klauseln, Meister und Alternativen.
Weiterlesen HandwerkBU für Maurer
Rohbau-Beruf mit hoher Einstufung: 178–272 € im Standardprofil, online Endalter nur 60–66, Rückenklauseln und der Weg zum Polier.
Weiterlesen HandwerkBU für Tischler und Schreiner
135 bis 187 € im Standardprofil bei Endalter 66/67: Holzstaub, Maschinen, Montage – und was Meister und eigene Werkstatt für die BU bedeuten.
Weiterlesen HandwerkBU für Zimmerer
Dachstuhl, Holzbau, Höhenarbeit: 164–272 € im Standardprofil, Endalter 60–66 – und was den Zimmerer vom Dachdecker unterscheidet.
Weiterlesen HandwerkBU für Anlagenmechaniker SHK
Installateur und Heizungsbauer: 135–168 € im Standardprofil, drei von vier Tarifen dicht beieinander, Kriechkeller, Meister und Selbstständigkeit.
Weiterlesen HandwerkBU für Bauarbeiter und Bauhelfer
Ohne Gesellenbrief ist die Verweisung das Kernthema: Einstufung 4–5, Vergleichswerte und Wege zur Facharbeiterprüfung.
Weiterlesen HandwerkBU für Elektroniker
61 bis 102 € im Standardprofil – deutlich günstiger als der Elektriker. Warum die Berufsbezeichnung zählt und was Industrie von Handwerk trennt.
Weiterlesen HandwerkBU für Fliesenleger
178 bis 272 € bei Endalter 65/66, online teils nur Endalter 55 – was das für den Preisvergleich heißt: Knie, Klauseln, Alternativen.
Weiterlesen HandwerkBU für Gerüstbauer
Eher hohes Risiko laut Versicherer-Ratgeber: Einstufung, Vergleichswerte aus unserer Erhebung und die Frage Unfall oder Krankheit.
Weiterlesen HandwerkBU für Maler und Lackierer
139 bis 210 € im Standardprofil, mit Varianten für 25/40 Jahre und 1.000/2.000 € Rente – plus Lösemittel, Gerüst und Selbstständigkeit.
Weiterlesen HandwerkBU für Mechatroniker
73 bis 102 € im Standardprofil: Industrie-Mechatroniker, Abgrenzung zum Kfz-Mechatroniker, Branchenlösung und Weiterbildung zum Techniker.
Weiterlesen HandwerkBU für Schornsteinfeger
Eher hohes Risiko laut Versicherer-Ratgeber, Bezirk mit 67 zu Ende: Einstufung, Vergleichswerte und was Gesellen und Bezirksschornsteinfeger unterscheidet.
Weiterlesen HandwerkMetallRente Berufsunfähigkeit
Das Versorgungswerk von Gesamtmetall und IG Metall: Zugang, Leistungen, Garantien, Ausbildungstarif – und wann ein Vergleich mit freien Tarifen lohnt.
Weiterlesen HandwerkBU für Augenoptiker und Hörakustiker
Niedrige Einstufung, besondere Sinne: Augenoptiker und Hörakustiker brauchen Sehen und Hören im Beruf – Einstufung 2, Vergleichswerte 61–168 € und Klauseln.
Weiterlesen HandwerkBU für Baumaschinenführer
Bagger, Radlader, Kran: Sitzen, Schwingungen, Konzentration – Einstufung 4–5, Vergleichswerte und was bei Verlust von Kranschein oder Fahrerlaubnis gilt.
Weiterlesen HandwerkBU für Bodenleger und Parkettleger
Handwerksähnliches Gewerbe, Parkett als Meisterhandwerk: Knien, Kleber, Einstufung 3–4 und Vergleichswerte aus der Erhebung.
Weiterlesen HandwerkBU für Fleischer und Metzger
Kälte, Messer, schwere Teilstücke: Einstufung 4, Vergleichswerte aus Bäcker, Koch und Konditor und was Betriebsübernahme für die BU heißt.
Weiterlesen HandwerkBU für Gebäudereiniger und Reinigungskräfte
Unterhaltsreinigung, Glas, Fassade: Einstufung 4–5, Vergleichswerte 110–252 €, Teilzeit und Minijob – und Alternativen zur BU.
Weiterlesen HandwerkBU für Glaser
Schwere Scheiben, Schnittgefahr, Fenstermontage: Einstufung 3–4, der gemeinsame Rechnereintrag „Tischler und Glaser“ und Vergleichswerte 135–187 €.
Weiterlesen HandwerkBU für Handwerksgesellen
Das Gewerk entscheidet, nicht der Gesellenbrief: 14 Handwerke im Vergleich von 61 bis 272 € – und der Weg zur Meisterprüfung als Berufsgruppenwechsel.
Weiterlesen HandwerkBU für Karosseriebauer und Fahrzeuglackierer
Richten, Schweißen, Lackieren: Einstufung 3–4, Vergleichswerte aus Kfz-, Maler- und Metallberufen und die Frage, wo Karosserie endet und Lack beginnt.
Weiterlesen HandwerkBU für Kfz-Meister
Meisterbrief und Werkstattleitung: Einstufung 3, Vergleichsbasis Kfz-Mechatroniker 95–168 € – und was sich ändert, wenn aus dem Schrauber der Chef wird.
Weiterlesen HandwerkBU für Klempner und Spengler
Zwischen Installateur und Dachdecker: Einstufung 3–4, Vergleichswerte 135–272 €, Dach- und Fassadenarbeit und was Spengler, Flaschner und Kälteanlagenbauer unterscheidet.
Weiterlesen HandwerkBU für Konditoren
135 bis 187 € im Standardprofil – im Median rund 30 % unter dem Bäcker. Handgelenke, Kälteräume und die Frage, warum Anbieter beide Berufe trennen.
Weiterlesen HandwerkBU für Kosmetikerin und Nageldesigner
Hände, Haut, gebeugte Haltung – und meist selbstständig. Einstufung 3, Vergleichswerte aus Friseur und Verkauf und Absicherung ohne Meisterbrief.
Weiterlesen HandwerkBU für Metallbauer
Stahlbau, Metallgestaltung, Montage: Einstufung 3–4, Vergleichswerte aus Metallberufen und die Frage, wann Selbstständige die Umorganisationsklausel brauchen.
Weiterlesen HandwerkBU für Schlosser
Schlosser, Bauschlosser, Maschinenschlosser: Welche Berufsbezeichnung in der BU gilt, was die Vergleichsberufe kosten und wann MetallRente eine Option ist.
Weiterlesen HandwerkBU für Schweißer
Schweißrauch, Zwangshaltung, Montage: Einstufung 3–4, Vergleichswerte aus Metallberufen und der Rechtsbezug zur Berufskrankheitenliste.
Weiterlesen HandwerkBU für Straßenbauer und Tiefbauer
Asphalt, Pflaster, Kanalbau: Einstufung 4–5, Vergleichswerte aus der Erhebung und Berufskrankheiten als Rechtsbezug.
Weiterlesen HandwerkBU für Stuckateure
Fassade, Putz, Überkopf: Einstufung 4–5, Vergleichswerte aus Bau- und Ausbauberufen und die Abgrenzung zu Maler und Trockenbauer.
Weiterlesen HandwerkBU für Trockenbauer
Ständerwerk, Platten, Überkopf: Einstufung, Vergleichswerte aus Bau- und Ausbauberufen und der Weg zum Bauleiter.
Weiterlesen HandwerkBU für Uhrmacher, Goldschmied und Steinmetz
Feinmotorik und Augen statt Muskelkraft: Einstufung 3–4, Vergleichswerte aus Feinwerk- und Elektroberufen – und der Steinmetz als Gegenpol.
Weiterlesen HandwerkBU für Zerspanungsmechaniker
CNC, Schicht, Kühlschmierstoffe: Einstufung 3, Vergleichswerte aus Industrieberufen (61–141 €), MetallRente und der Weg zum Techniker.
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Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker?
In unserer Erhebung reichten die Zahlbeiträge im Standardprofil (30 Jahre, Nichtraucher, 1.500 € Rente) von 60,83 € für den Elektroniker bis 271,92 € als höchstem Wert bei Bau-Handwerkern und Bäckern. Der Kfz-Mechatroniker lag bei 95–168 € (Median 118,63 €), der Tischler bei 135–187 € (Median 152,57 €), der Bäcker bei 191–272 € (Median 228,32 €). Abruf 24./25.10.2026, unverbindlich.
Welche Handwerker gelten in der BU als besonders riskant?
Allianz nennt Dachdecker, Gerüstbauer, Schornsteinfeger und Maurer als Beispiele für ein eher hohes Risiko; Friseure stehen im mittleren Bereich. Andere Anbieter stufen anders ein. In unserer Näherungsskala 1–5 liegen Bau-Berufe bei 4–5, Elektro- und Kfz-Berufe bei 2–4.
Bekommen Handwerker überhaupt eine BU?
Grundsätzlich ja. In unserer Erhebung boten die Online-Rechner alle abgefragten Handwerksberufe an, bei Bau-Berufen aber nur mit Endalter 55 bis 66. Ob angenommen wird, entscheidet die Gesundheitsprüfung; eine anonyme Risikovoranfrage über einen Experten zeigt vorab, was möglich ist.
Wann ergänzt die Grundfähigkeitsversicherung die BU für Handwerker?
Sie kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn der BU-Beitrag das Budget sprengt: Sie knüpft an Fähigkeiten wie Heben oder Steigen an und ist oft günstiger; eine Vermittlerseite nennt für Dachdecker etwa 61 % weniger (Sekundärquelle). Sie leistet nach anderen Kriterien. Die Bedingungen entscheiden.
Wird die BU günstiger, wenn ich Meister werde?
Nicht automatisch. Ein Meisterbrief und weniger körperliche Arbeit können bei Anbietern, die danach fragen, zu einer besseren Einstufung führen. Ob ein bestehender Vertrag angepasst wird, regeln die Bedingungen. Die Angaben müssen zur tatsächlichen Tätigkeit passen (§§ 19, 21 VVG).
Zahlt die Berufsgenossenschaft nicht, wenn ich mich verletze?
Bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zahlt die gesetzliche Unfallversicherung eine Verletztenrente, wenn die Erwerbsfähigkeit über die 26. Woche hinaus um mindestens 20 % gemindert ist (§ 56 Abs. 1 SGB VII). Krankheiten und Unfälle außerhalb der Arbeit deckt sie nicht ab.
Quellen
- Allianz: Berufsgruppen in der Berufsunfähigkeitsversicherung – abgerufen 24.10.2026
- transparent-beraten.de: BU für Handwerker – Vermittler, Sekundärquelle, abgerufen 24.10.2026
- § 56 SGB VII – Verletztenrente – abgerufen 25.10.2026
- § 172 VVG – Begriff der Berufsunfähigkeit – abgerufen 24.10.2026
- § 43 SGB VI – Rente wegen Erwerbsminderung – abgerufen 24.10.2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu der Berufsunfähigkeit und der Absicherung der Arbeitskraft nach Beruf (Berufsgruppen, Klauseln, Beitragsspannen) (Stand: 25. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Ein kostenloses Informations- und Rechnerportal – kein Versicherungsmakler, kein Versicherer; über Leistungen entscheidet allein der jeweilige Versicherer nach seinen Bedingungen. Messwerte: eigene Erhebung über Online-Rechner, unverbindlich. Herausgeber: BU-Berufsgruppe.de. BU-Berufsgruppe.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.